Geschichte

Im eislaufbegeisterten Berlin fanden, außer Holiday on Ice, seit Abriss des
berühmten Sportpalastes kaum noch Eislaufveranstaltungen statt.
So kamen die Berliner Eislauf-Vereine auf die Idee, selbst etwas auf die Beine zu stellen.
Man wollte den Sport, der von allen Altersklassen gleichermaßen betrieben wird und über
alle Leistungskategorien in Berlin vertreten war, neu etablieren. Dazu bot sich ein Märchen
zur Weihnachtszeit geradezu an. So wurde durch Initiative des "SCC" und des "BSV 92" im Jahre 1985
unter der Leitung von Dieter Schrimpf erstmals ein Weihnachtsmärchen auf dem Eis veranstaltet.
Hier konnten, bzw. können noch heute, Kinder und Jugendliche aus Leistungs- und Breitensport
vor großem Publikum laufen.

Die Resonanz beim Publikum war großartig und die Nachfrage nach einem neuen
Märchen so groß, dass seitdem, mit ein paar seltenen Ausnahmen, jedes Jahr zur
Weihnachtszeit eine neue Märcheninszenierung im Erika-Hess-Eisstadion stattfindet und
das Weihnachtsmärchen zu einer festen Institution im Berliner Veranstaltungskalender
geworden ist. Egal ob die Schneekönigin, Frau Holle, Der Nussknacker, Peter Pan oder eines
der anderen zahlreichen Inszenierungen, die Zuschauer waren stets begeistert.

Jedes Jahr spielen unsere Breiten- und Spitzensportler vor ausverkauftem Haus und
stehen nach der Vorstellung vor einem enthusiastisch applaudierenden Publikum, welches
unser Märchen als willkommenen Einstieg in die Weihnachtszeit nutzt.

Denn wo kann man weihnachtliche Atmosphäre in der gar so hektischen Zeit besser erleben
und genießen, als bei einem Märchenzauber in unserer weihnachtlich geschmückten
Eishalle zwischen dem Duft von gebrannten Mandeln und kandierten Äpfeln ?!

Seit 2003 ist das Berliner Eismärchen auch immer auf einer "kleinen Tornee" unterwegs
in Adendorf und Salzgitter. Und auch dort sind die Zuschauer jedes Mal begeistert.

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